Fakten zu Israel (6) – Die Einwanderer fanden KEINE Wüste vor – verlogene Israelis!

Seit Jahrzehnten behaupten israelische Regierungen, sie hätten in Palästina 1948 «eine Wüste» vorgefunden und sie fruchtbar gemacht, weil die Araber / Palästinenser ja unfähig gewesen seien, das «gelobte Land» zu kultivieren.

Die Tatsachen sehen aber anders aus und liefern einen weiteren Beleg, wie kaltblütig damals die israelischen Einwanderer ein fruchtbares Land raubten (damals waren sie allerdings ja noch gar keine Israelis, sondern Deutsche, Österreicher, Polen usw.).

Bereits 1891 berichtet ein Zionist der ersten Stunde, Asher Guinsberg, der unter dem Pseudonym „einer aus dem Volke“ (Ahad Ha´am schrieb, bei einem Besuch in Palästina:

„Draußen haben wir uns angewöhnt anzunehmen, Eretz-Israel sei heutzutage sozusagen eine kulturlose Wüste, und wer hier Land zu erwerben wünsche, brauche nur herzukommen und könnte sich nehmen, soviel sein Herz begehrt. Aber in Wirklichkeit ist das nicht so. Im ganzen Land ist es schwer, Felder zu finden, die nicht bestellt sind. (…).“ (in: Ahad Ha´am, Vollständige Werke. Tel Aviv, Devir Publ. House und Jerusalem. The Hebrew Publishing house, 8. Ausgabe, Seite 23)

Tatsächlich exportieren vor den Zionisten die «Beduinen» (die nämlich Getreideanbauer waren) 30000 Tonnen Weizen im Jahr; die durch die Araber mit Obst angebaute Fläche verdreifachte sich von 1921 bis 1942, die der Orangenhaine und der anderen Zitrusfrüchte versiebenfacht sich von 1922 bis 1947, die Erzeugnisse von Gemüse verzehnfacht sich von 1922 bis 1938.

Der Rapport Peel, der dem englischen Parlament im Juli 1937 vom Kolonial-Staatssekretär vorgelegt wurde und dem der rapide Fortschritt der Orangenhaine in Palästina zugrundelag, schätzte, daß von dreißig Millionen Lattenkisten Winterorangen, um die der Weltverbrauch in den zehn kommenden Jahren anwachsen wird, die Produktions- und Exportländer folgende sein würden:

-Palästina: 15 Millionen

USA: 7 Millionen

Spanien: 3 Millionen

Andere Länder wie Zypern, Ägypten, Algerien usw.: 3 Millionen

Quelle: Rapport Peel, Kapitel 8, § 19, Seite 214

Israel wurde aber offiziell erst 1948 gegründet – aufbauend auf einer blühenden Landwirtschaft, die von den Palästinensern geschaffen wurde, DAS ist Fakt!

Wieder einmal betrieben die Israels freche, verlogene Geschichtsklitterung, um ihre angebliche Überlegenheit gegenüber den damaligen Einwohnern zu belegen – hier der Link zu Orangen, die Sie eben gerade jetzt NICHT kaufen sollten – boykottiert Israel, wo es nur geht!

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.israel-orangen.de/bilder/banner%2520il_o.jpg&imgrefurl=http://www.israel-orangen.de/links.php&h=567&w=1275&tbnid=rBRY4EItjys48M:&zoom=1&tbnh=128&tbnw=288&usg=__rIArn_c7w-YRfkyy5k_A5pnyeOw=&docid=rXilJA8WN_8xtM&sa=X&ei=233tU4bEHezY0QWf54DYBQ&ved=0CCsQ9QEwAw&dur=2498

 

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Fakten zu Israel (5) Apratheit und Atombomben

Täglich schwindet die Chance Israels, sich als ein zu respektierendes Staatsgebilde zu präsentieren.

Hier Fakt Nr. 5 über Israel: Apartheid und Atombomben

Am 3. April 1976 schreibt die Londoner «Times»:
„Durch das Waffenembargo hat Südafrika einige Schwierigkeiten, sich modernes Material zu beschaffen. Israel ist eines der wenigen Länder, das ihm solches liefert, und kann außerdem noch die Erfahrungen zugänglich machen, die es in den kriegen gegen die Araber erworben hat (…) Im laufe der letzten Jahre hat sich Südafrika mehr und mehr an Israel angeschlossen, und man betont sehr die Ähnlichkeit zwischen der Entwicklung des zionistischen und des südafrikanischen Regimes“.

Nun, wie das endete in Südafrika, wissen wir heute: Die Macht der weißen Despoten wurde hinweggefegt… hoffen wir, daß dies auch bald so sein wird mit dem mörderischen System in Israel!

Das wichtigste Zahlungsmittel aus Südafrika war aber damals Uran, über das es verfügt. Es wurde besonders von Israel begehrt, obwohl es schon im November 1976 ein Arsenal von dreizehn bis zwanzig Bomben vom Typ Hiroshima besaß (Quelle: Brian Beckett in «Middle East Journal» 1976)

Wann wacht die Weltöffentlichkeit endlich auf und beschränkt rigoros den Einfluß dieses künstlichen Zwergstaats, der sich in der Weltpolitik aufbläht, Mimikry betreibt, als sei Juda … ein Löwe???

Nachdem wir unsere Weltkriege ja inzwischen durchnumerieren: Ich trage alles dazu bei um zu vermeiden, daß dieser von hinterhältigen, verschlagenen und verlogenen Ganoven regierte Staat Israel uns die Nummer drei beschert … was also vermieden werden muß, baruch haschem!

 

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Fakten zu Israel (4) Stimmen gegen den Judenstaat

Beim ersten Besuch Menachem Begins in den vereinigten Staaten schrieb eine Gruppe jüdischer Persönlichkeiten mit Albert Einstein in vorderster Reihe am 4. Dezember 1948 (Quelle: Ben Gurion, Brief an Haim Guri, geschrieben 1963, zitiert in «Israeleft» Nr. 108 vom 15. Juni 1977):

„Es ist unfaßbar, daß Leute, die den Faschismus in der Welt bekämpfen, sofern sie die politischen Perspektiven und die Aktivitäten des Herrn Begin genau kennen, ihre Namen für die von ihm vertretene Bewegung einsetzen und ihn unterstützen (…) er ist der Leander einer politischen Partei, die durch ihre Organisation, ihre Methoden, ihre politische Lehre und durch die Bevölkerungsschichten, die sie anspricht, den nazistischen und faschistischen Parteien sehr nahe steht. Ihre Mitglieder kommen aus der ehemaligen «Irgoun Zwai Leumi», einer terroristischen Organisation der äußersten rechten in Palästina.

Das Verhalten Begins und seiner Partisanen in dem arabischen Dorf Deir Yassin ist ein entsetzliches Beispiel dieser Politik: Am 9. April 1948 haben Terroristen dieses friedliche Dorf angegriffen, das in keiner Weise ein militärisches Ziel war. Sie haben fast die gesamte Einwohnerschaft hingemordet. Die Wahrheit, betreffend Herrn Begin und sein Verhalten muß unbedingt hierzulande bekannt werden. Daher veröffentlichen die Unterzeichnenden einige bekannte Tatsachen, betreffend Herrn Begin und seine Partei und fordern alle in betracht kommenden Personen dringend auf, diese letzte Erscheinungsform des Faschismus nicht zu unterstützen.“

Begin ist jener blutrünstige Mann, der nach den Massakern von Sabra und Chatila, Dank seines Verteidigungsministers und ihm selbst, von ihren Marionetten, von der Sorte „seines Freundes Haddad“ verübt, vor der Regierung erklärte: „Nicht Juden (Goys) haben Nichtjuden umgebracht, und uns klagt man deswegen an!“

Dieser Verteidigungsminister, der General Ariel Sharon, später Regierungschef, der Henker des Libanon, hat selbst auch die Vergangenheit eines Folterknechts, die seine Handlungsweise damals ins rechte Licht setzt.

Ihm vertraute Moshe Dayan im August 1953 die Aufgabe an, die «Einheit 101» zu befehligen, die beauftragt wurde, gegen die arabischen Frontdörfer Repressalien durchzuführen, um in ihnen Schrecken verbreiten und um die nichtjüdische Bevölkerung, gemäß der vorrangigen Forderung der Doktrin des politischen Zionismus, zum Abzug zu bewegen.

Moshe Sharett schreibt in seinem Tagebuch: unter dem 13. März 1955:

„In den dreißiger Jahren belehrten wir die Leute, die Rache als eine völlig negative Impulshandlung zu betrachten. Heute aber rechtfertigen wir sie und stellen sie als Ausfluß eines moralischen Prinzips dar. Diese Auffassung hat jetzt ein großer Teil der Bevölkerung, besonders die jungen Leute, und sie wird als geheiligtes Prinzip bewertet in der Einheit des General Sharon, der das bevorrechtigte Werkzeug des Staates ist, um Repressalien durchzuführen.“ »

Gäbe es kein Internet und keine freien Medien, könnten die israelischen Schlächter auch 2017 weiter wüten. Aber es bleibt zu hoffen, daß all die anklagenden Beiträge weltweit dazu führen, daß der zweite Verbrecherstatt USA seine Unterstützung für Israel einstellen muß, aufgrund einer amerikanischen Öffentlichkeit.

Geschichte wiederholt sich doch…

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Fakten zu Israel (3)der Mythos von der jüdischen RASSE

Eine «jüdische Rasse» hat es nie gegeben, außer in den Wahnvorstellungen Hitlers und der Zionisten. Deshalb sind Menschen, die sich zum Thema Juden äußern, ebensowenig rassistisch, als würden sie sich zum Thema Christen äußern (oder gibt es eine christliche Rasse?).

In allen Epochen der Geschichte waren «die Juden» Komponenten der großen ethnischen Gemeinschaften, die ihrerseits auch keine Rassen waren.

Die Nomaden oder die seßhaft werden Hirtenvölker, die nach Kanaan kamen, waren Aramäer, die aus dem nördlichen Euphratgebiet, aus Transjordanien oder aus Arabien kamen, d.h. sie waren von ihrer Sprache her – und nicht nach ihrem Blute – «Semiten», wie es heute die Araber und die Israeliten sind.

Das bezeugt die Verwandtschaft der hebräischen und der arabischen Sprache. Die «apiru» oder «habirou» (= Hebräer), die mit dem Auszug aus Ägypten gekommen waren, waren eine soziale Gruppe, nämlich eine aufsässige Randbevölkerung, und keine homogene völkische Gemeinschaft!

Die Stämme, die friedlich oder kriegerisch in Kanaan eindrangen, vermischten sich kulturell und blutmäßig mit den ortsansässigen Völkerschaften – dies bezeugen mehrer Jahrhunderte später die Rassegesetze Esras und Nehemias.

Das Königreich Davids und Salomos war multinational: es nahm fremde Volksangehörige und ihre religiösen Kulte freundlich auf. In der neuern Zeit war es so: Die Mehrzahl der russischen, polnischen und galizischen Juden stammen von den Khazaren, einem Tatarenvolk Südrußlands, die zur Zeit Karls des Großen geschlossen zum Judentum übergingen.

Wer von einer jüdischen Rasse spricht, ist entweder unwissend oder unredlich…

Die Juden waren nur einer der zahlreichen arabischen oder semitischen Stämme, die sich im westlichen Asien niedergelassen hatten Joseph Reinach schreibt dazu:

„Da es also weder eine jüdische Rasse noch eine jüdische Nation gibt, da es nur eine jüdische Religion gibt, ist der Zionismus eine Torheit – ein dreifacher: historischer, archäologischer, ethnischer Irrtum“ (a.a.O.)

Maxime Rodinson schreibt dazu mit noch wissenschaftlicher Genauigkeit:

„Es ist sehr wahrscheinlich – und die physische Anthropologie bemüht sich, es zu veranschaulichen – daß die als «Araber» bezeichneten Bewohner Palästinas (in ihrer Mehrheit übrigens Arabisierte) sehr vile mehr Blut der alten Hebräer in sich haben als die meisten Juden in der Diaspora, deren religiöse Exklusivität keineswegs die Absorption der Konvertiten verschiedenen Ursprungs verhinderte.

(…) Um sich das klar zu machen genügt es, an den jüdischen Staat in Südarabien im VI. Jh. Zu erinnern, der auf judaisierter, arabischer Grundlage bestand; oder an den jüdischen Staat der Khazar in Südost-Rußland im VIII/X. Jh. Auf türkischer oder finno-ungarischer, zweifellos z.T. slawischer Grundlage; an die so gut sinisierten Juden in China; an die schwarzen Juden in Cochin; die Falaha in Äthiopien usw. … und vom anthropologischen Standpunkt aus genügt es, die Augen über eine Versammlung von Juden verschiedenster Herkunft schweifen zu lassen, um die Bedeutung der fremden Anteile zu erkennen“ (Quelle: Maxime Rodinson, «Israel, fai colonial.» Abgedruckt in seinem Buch «People juif ou problème juif» Ed. Maspero 1981, S 218)  »

Lassen Sie sich also nicht von einer israelischen Regierung instrumentalisieren, die behauptet, wer sie kritisiert, sie Rassist oder Rassistin, da kann nur abgewunken werden, wenn wir die Fakten kennen.

Schade finde ich allerdings, daß weder deutsche noch amerikanische kluge Köpfe (die es zweifellos gibt als Beraterinnen der Regierungen) diese Fakten zwar sicher ihren Auftraggebern nennen können, aber dies alles um Himmels Willen nicht an die Öffentlichkeit bringen sollen in der momentanen Situation.

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Fakten zu Israel (2) Von Anfang an wurden die Palästinenser ignoriert und bekämpft

Zunächst danke an diejenigen, die die Redlichkeit meiner Israelkritik erkennen und erkannten und anerkannten. Andere Stimmen nehme ich zur Kenntnis, lasse mich aber dadurch nicht abschrecken und werde meine Kommentare weiterhin publizieren (außer NSA, FBI und Mossad stellen mich inzwischen kalt, schmunzel).

Ich schreibe diese Kommentare nicht, weil mir langweilig wäre, im Gegenteil, mein Schreibtisch biegt sich vor Arbeit.

Aber sollte ich abgestumpft zusehen, wie sich wieder ein Genozid anbahnt,diesmal  an den Palästinensern? Nein, das ist mir nicht möglich – und meine „Waffen“ sind nun mal Worte und Gedanken.

Hier «Fakt Nummer 2» über Israel:

Als der politische Zionismus aus dem Buch Theodor Herzls über den «Jüdischen Staat» (1896) klar formuliert wurde, wurde das Vorhandensein eines Volkes in Palästina überhaupt nicht berücksichtigt.

Dies Vorhandensein wird nicht einmal erwähnt, weder in dem Buch Herzls noch auf den Gründungsversammlungen der zionistischen Weltbewegung. Das Nichtvorhandensein dieses Volkes ist eines der Grundpostulate des Zionismus, und dieses Postulat findet sich an der Wurzel aller weiteren Verbrechen.

Golda Meir erklärte in der «Sunday Times» vom 15. Juni 1969: „Es gibt keine Palästinenser. Da ist nicht etwas ein palästinensisches Volk in Palästina, das sich selbst als palästinensisches Volk betrachtet. Als ob wir gekommen wären um sie vor die Tür zu setzen und ihnen ihr Land zu nehmen. Sie existieren nicht!“

Als Einstein Weizmann fragte (Weizmann war damals einer der Leiter der zionistischen Weltorganisation): „Was wird aus den Arabern, wenn Palästina den Juden gegeben wird?“, antwortete Weizmann: „Welche Araber? Sie zählen so wenig! (“They are hardly of any consequence)“ (Quelle: Israel Zangwill: The return to Palestine. New liberal review, Seite 627, Dez. 2001)

Professor Benzion Dinur, der der erste Minister für Nationale Erziehung des Staates Israel wurde, ein guter Freund des Gründers des Staates Israel, Ben Gurion, schreibt 1954 in seiner Einführung zur «Geschichte der Haganah», veröffentlicht von der zionistischen Weltorganisation: „In unserem Land ist nur Raum für die Juden. Wir werden Arabern sagen: Verdrückt euch! Sind sie nicht einverstanden, leisten sie Widerstand, dann werden wir sie mit Gewalt vertreiben.“

Die Realität der Bevölkerungszusammensetzung war damals jedoch eine andere: Nach einer englischen Volkszählung vom 21.12.1922 gab es in Palästina 757000 Einwohner, davon 663000 Araber (590000 muslimische und 73000 christliche Araber) und nur 83000 Juden. »»

Die Parallele zu der Besiedlung der heute USA genannten Region ist frappierend – angeblich gab es dort auch nur einige wenige Wilde…

Laßt uns an uns selbst und an unseren Kindern arbeiten, um Wege zur einzig sinnvollen Formel zu finden, die die Menschheit befrieden kann: «Kooperation statt Konfrontation!»

 

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Fakten zu Israel (1) Araber sollten von Anfang an vertrieben werden

Es muß aufgezeigt werden, wie der Staat Israel seit seiner offiziellen Gründung 1948, aber bereits seit der Resolution des Völkerbundes 1922, inzwischen zu einer geradezu zynischen Kopie Nazideutschlands verkommen ist!

Polemik?

Urteilen Sie selbst – hier poste ich Fakten, Fakten, Fakten rund um den neben den USA inzwischen wohl für den Weltfrieden gefährlichsten Staat der Welt.

Vorher einige Anmerkungen: Ich habe zahlreiche jüdische Freunde (die mir übrigens die besten Judenwitze erzählen…), lernte Herrn Prof. Weinreb noch persönlich kennen und schätzen (seine Bücher stehen hier bei mir in großer Zahl), staune immer wieder über die Geheimnisse der Thora und respektiere in höchstem Maße die tiefe Weisheit des religiösen Judentums.

Mit Muslimen lebte ich und betete ich ebenso, Al Fatiha bete ich im Schlaf herunter … und ich wurde als Katholik in Bayern von einer tiefschwarzen Großmutter erzogen.

Kurzum: Hinter die Kulissen dreier großer Religionen durfte ich blicken, aber mit achtundsechzig Jahren und einem analytischem Verstand und einer Portion Empathie auch in die Seelen und Herzen anderer Menschen, außer meinen eigenen.

Mein Fazit: Was zählt, ist Respekt vor jeder Ausprägung dessen, was der liebe Gott sich für die Menschheit ausgedacht hat. Aber rigoroses Aufstehen gegen jede Art von Tyrannei – und was wir seit der Implantation eines Kunstgebildes, genannt Israel in der dortigen Region erleben, IST Tyrannei .

Das ist meine Motivation, damit keine Mißverständnisse aufkommen oder mir jemand „Antisemitismus“ unterstellt (was terminologisch schon vollkommener Quatsch ist, denn Araber zählen ebenso zu den Semiten wie Juden, es sollte dann einfach „antiisraelisch“ heißen).

So, hier Fakt Nummer eins:

Der Leiter des «Fonds national juif», der mit der Erwerbung der Ländereien in Palästina beauftragt wurde, Yossef Weitz, schrieb 1940: „Es muß uns klar sein, daß in diesem Land nicht Raum für zwei Völker ist. Wenn die Araber es verlassen, dann genügt es uns (…). Es gibt nur ein Mittel: sie alle auszuweisen, es darf kein einziges Dorf, keine einzige Stammesgemeinschaft hier bleiben … Wir müssen Roosevelt und allen anderen befreundeten Staatsoberhäuptern erklären, daß das Land Israel nicht zu klein ist, wenn alle Araber fortgehen und wenn die Grenzen nach Norden etwas am Litanis entlang und nach Osten auf die Golanhöhen verschoben werden“ (Quelle: Yossef Weitz, Tagebuch, Tel Aviv 1965

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Atemlos…!!! Ab hier und jetzt verändern wir die Gesellschaft – induktiv!

Oh je, diese Wissenschafts­sprache – «induktiv», wat´n dat nu wieder?

Am einfachsten erklärt durch das Gegenteil, nämlich durch den Begriff «deduktiv».

Was – vereinfacht formuliert – bedeutet: Von oben nach unten, während induktiv eben von unten nach oben bedeutet.

Marsch durch die Instanzen

Die Realos der Grünen haben uns das jetzt jahrzehntelang gezeigt: „Ja, es klappt!“

Mit Zähigkeit, mit Geduld – induktiv, von der Basisarbeit zum Mitbestimmen!

Und jede und jeder derjenigen, die heute in dunkelblauen Nadel­streifen oder im kleinen Schwar­zen, aber mit grüner Gesinnung in verantwortlicher Position agieren, haben sich auf dem Weg zu dem, was sie heute sind, mit Sicherheit in ihrer Persönlich­keits­struktur verändert, sind gereift.

Darwin hätte seine Freude an ihnen: Nicht der Stärkste überlebt, sondern die / der am besten Angepaßte. Und dies nicht im Sinne von «sich unter dem Druck von oben anpassenden «Duck­mäusern», sondern im Sinne von: „Ich weiß jetzt, was angeblich nicht geht und finde heraus, wie es doch gehen könnte!“

Ruhig atmen!

Da können wir ALLE einen aller­ersten Schritt tun: Den Druck aus unseren kleinen, simplen Alltags­aktivitäten rausnehmen!

Hier das, was ich in meinem Buch «Wirtschaft. Arbeit. Menschen» [1]) zum Thema «Atem» geschrieben habe:

 

Atem

Frage:
„Wird die Bedeutung einer geregelten Atmung im beruflichen Alltag überschätzt?“

Beobachtung:

Menschen, die in Berufen tätig sind, in denen sie in Sekunden und Minuten energisch handeln müssen, wie bei der Feuer­wehr, der Polizei, den Sanitäts- und Notarztdiensten, werden bestätigen: Wenn es darauf ankommt, mußt du besonders ruhig sein und vor allem – keine Atemhektik!

Und was für ein Geheimnis steckt hinter unserem Atem!

25920 Jahre braucht die Sonne, um bei ihrem Kreislauf durch den Zodiak den Frühlingspunkt zu erreichen („Präzessions­zahl“).

72 ist die Zahl der Pulsschläge eines gesunden Menschen in der Minute, in der er achtzehnmal atmet. Das macht am Tag 18 mal 1440 Minuten = 25920.

Die Zahl 72 gilt den Hindus als Symbol des Menschenlebens, dessen Durchschnitt auf 72 Jahre festgelegt wurde, was wiederum genau … 25920 Tage ergibt.

Und dann gibt es wieder Zusammenhänge zwischen 25920 und dem Ton des Normal-A. Denn klingt ein bestimmtes A eine Sekunde lang, dann schwingt der Tonerzeuger 432 mal (ein indisches Tatwa = 432 Atemzüge) – eine Minute lang, dann 25920 mal. Das um zwei Oktaven tiefere A wird in vier Minuten 25920 mal schwingen – 4 Minuten ist 1 Grad der Erdrotation…

Unsere Atemzüge verbinden uns nicht nur durch die eingeatmete Luft mit dem Universum. Sie verbinden uns auch auf der spirituellen Ebene mit universalen Rhythmen und Schwingungs­mustern – was für ein wichtiger Hinweis darauf, daß wir auch sorgfältig mit dieser „Nabelschnur“ umgehen sollten!

Innerhalb von Sekunden kann dann ein Wunder geschehen: Es ist, als hielten wir die Zeit an, als verlangsame sich alles Geschehen um uns herum, wenn wir statt Hyperventilation r u h i g atmen!

Eine spürbare Beruhigung tritt ein, auch wenn rings um uns die Wände wackeln.

Wer immer sich mit Yoga oder mit Meditationstechniken beschäftigt, bestätigt die Wechselwirkung zwischen Atmung und Bewußt­seinszustand. Das Gegenteil – Hyperventilation – belegt diesen Zusammenhang: Seele in Panik…!

Ruhig und gelassen und bewußt einatmen, die Lungen mit frischer Luft füllen, um dann wieder lange und sorgsam auszuatmen, den letzten Winkel der Lungen von verbrauchter Luft zu säubern, ist ein wunderbares Erlebnis, vermittelt uns in wenigen Augenblicken spürbare Ruhe und Gelassenheit, vermittelt uns Distanz selbst zum hektischsten Geschehen rings um uns.

 

Schlußfolgerung:

Wie ein Feuerlöscher im Brandfall steht uns das Instrument kon­trollierter Atmung vierund­zwan­zig Stunden am Tag und jeder­zeit abrufbar zur Verfügung, beson­ders, um mit Krisen­situ­ationen, Schocks und übermäßigem Streß besonnen umzugehen.

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie…“ läßt Goethe seinen Mephisto sprechen – einfach mal testen, zurücklehnen, wenn wir gerade kurz davor sind zu explo­dieren, höchstens (!) achtzehnmal in der Minute ein- und ausatmen [2]) und der verflixte, nervensägende Kunde mit seiner unverschämt vorgetra­genen Reklamation verschwindet im Univer­sum und taucht erst nach 25920 Jahren wieder auf (bis dahin sind wir in Rente und jemand anders kümmert sich um die Sache).

Erinnern wir uns an das, was Eric-Emanuel Schmitt Omar Sharif, seinen «Monsieur Ibrahim“ im Film «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran» sagen läßt: „Die Langsamkeit, sie ist das Geheimnis des Glücks!“ [3]) (Zitat Ende)

Künstliche Hektik

Als begeisterter Hörer des DEUTSCH­LANDFUNK fällt mir im­mer wieder auf, wie selbst die hochprofessionellen Damen und Herren ModeratorInnen und Spre­cherInnen sich «verhaspeln», ver­sprechen, bei Worten, die täglich –zig Mal verwendet werden, wie sie da ins Stottern kommen;

Es fällt mir auf, als Beifahrer, wie im Sinne des Wortes «atemlos» der Fuß von ansonsten wirklich groß­artigen, besonnenen Frauen und Männern gnadenlos auf dem Gaspedal sitzt, mit sechzig in der 30-er-Zone, wenn es denn sein muß, weil… ja… weil??

Nun ist ja bekannt, daß hek­tisches Auftreten, ständig unter Zeitdruck stehen und immer und überall gefragt sein, sozusagen als Synonym galt für: „He, die / der hat es geschafft!“

Denn das, was so lange Zeit als erstrebenswert galt, weil sich hinter dem Begriff schlichtweg nur Geld zu verstecken schien («Manager/in!!!») muß ja, nach allgemeinem Verständnis, mit Menschen zu tun haben, die dem entrinnen konnten, was doch, Hand auf´s Herz, als schlimmste Vorstellung die meisten von uns plagt: „Kein Schwein ruft mich an / keine Sau interessiert sich für mich..!!“

Warum glauben wir denn, bitteschön, es nötig zu haben, permanentes Gefragtsein vorzu­täu­schen, um bewundert zu werden?

Warum, überhaupt, wollen wir denn «bewundert» werden?

Was ist denn los in unserer Gesellschaft, daß wir es zulassen, daß unsere Mitmenschen sich uns gegenüber beweisen müssen – oder zumindest glauben, das zu müssen?

Was ist denn los in unserer Gesellschaft, daß aufgeregte, vernetzte, ständig Nachfragende und anscheinend Nachgefragte nachsichtig behandelt werden („Ja, ja, nimm nur ab, ich warte!“)?

Atemlos

Lassen Sie uns nicht in das angeb­lich atemberaubende Aben­teuer des modernen Alltags zerren von ach so cleveren Institutionen, von hektisch, in Millisekunden über den Bildschirm zuckenden Werbe­spots, von Unternehmen, die unseren IQ offensichtlich als unter dem einer Milchkuh stehenden zu halten scheinen und uns bombar­dieren im Zehntelsekundentakt;

nicht von spätpubertierenden Mar­ke­ting­mana­gern, die uns im schwar­zen BOSS-Anzug mit schwar­zen Schu­hen, schwarzen Socken und blöde grinsendem Standard­lächeln und Standardfloskeln vor­gaukeln, irgend etwas von dem, was sie von sich geben, würde wirklich von ihnen persönlich stammen.

Leute: Laßt uns die Luft rausnehmen, den Dampf, den Druck, die künstliche Beschleu­nigung unseres Alltags, die letztlich doch nur eines bewirken soll: Uns zu betäuben, damit wir leichter manipulierbar sind!

Nein, ab jetzt lasse ich mich nicht mehr ins Atemlose katapultieren.

Und was uns von «et Mutti» Angies so geliebter schwäbischer Hausfrau ebenso bestätigt wird wie vom Oldenburger Bauern oder vom sächsischen Handwerker: „Leute, in der Ruhe liegt die Kraft!“

Aber das wissen wir doch alle seit langem, oder?

Warum lassen wir uns aber dann immer wieder hineinzerren in eine künstliche Hektik, die der / dem Deutschen zwischen Passau, Rostock und Sylt doch so gar nicht entspricht?

[1]) Hugh Lorenz, Wirtschaft. Arbeit. Menschen. Was Menschen in der Arbeitswelt bewegt und worauf es jetzt ankommt.

[2]) in kontrollierter Atemtechnik geübte Damen und Herren berichten von maximal sechs Atemzügen in der Minute, was bedeutet, daß ein Ein- und Ausatemvorgang sich über ca. 10 Sekunden erstreckt

[3]) Eric-Emanuel Schmitt, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. Amann Verlag (Zürich 2003). S. 83

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Wespe und Spinne

Quelle: Lyall Watson, Der unbewußte Mensch – Gezeiten des Lebens, Ursprung des Wissens (Lifetide). MVG Taschenbuch 1990

„Ausgewachsene Wespen sind Vegetarier, aber die Larven von vielen sind Fleischfresser.

Das Überleben der Jungen dieser Art hängt davon ab, daß die Mutter die richtige  Nahrung wählt, die sie selbst jedoch nicht zu sich nimmt. Dies kann durch einen Instinkt kontrolliert werden, aber es gibt in der Beziehung zwischen den räuberischen Wespen und ihrer Beute Feinheiten, die fast unmöglich in ein Evolutions- oder Instinktmodell gepreßt werden können.

So füttert zum Beispiel die Spinnenwespe Pepsis marginata ihr Junges nur mit der Tarantel Cyrtopholis portoricae. (Quelle: Petrunkevich, A. „Tarantula versus tarantula-hawk..“, Journal of Experimental Zoology 45: 367-397, 1926)

Die weibliche Wespe legt nur einige wenige Eier, und für jedes muß sie eine ausgewachsene lebendige, aber paralysierte Tarantel herbeischaffen. Kurz bevor ein Ei in ihrem Ovarium so weit herangereift ist, daß es gelegt werden muß, geht die Wespe auf Jagd;
dicht über dem Boden fliegend sucht sie an einem sonnigen Nachmittag nach einer Spinne, die sich bereits auf Nahrungssuche nach Insekten begeben hat. Die Tarantel sieht schlecht und hört nur wenig oder gar nicht.; sie verläßt sich auf ihren außerordentlichen Tastsinn, um ihre Beute aufzuspüren. Der geringste Kontakt mit einem Körperhaar einer hungrigen Tarantel, und schon wirbelt sie herum und schlägt ihre langen Klauen in eine Grille oder einen Tausendfüßler, der ihr zu nahe kommt.

Doch wenn sich Spinne und Wespe begegnen, und die Wespe mit ihren Fühlern zu erkunden beginnt, ob sie es auch mit der richtigen Art zu tun hat,, hält die Spinne still. Die Wespe kriecht unter sie, krabbelt sogar überall auf ihr herum, ohne eine feindliche Reaktion auszulösen. Wird die Belästigung zu groß oder zu langwierig, richtet sich die Tarantel manchmal auf allen acht Beinen auf, als stünde sie auf Stelzen, erwartet aber im übrigen gelassen ihr weiteres Schicksal. „Alles ist so eingerichtet“, meint Loren Eisely, „daß man vermuten könnte, das Opfer besitze eine angeborene Kenntnis seiner Rolle, kann ihr jedoch nicht entfliehen.“

Inzwischen entfernt sich die Wespe einige Zentimeter, um für das geduldige Opfer ein Grab zu graben. Kräftig mit Beinen und Rüssel wühlend,  buddelt sie ein ungefähr 25 Zentimeter tiefes Loch, etwas breiter als der Leib der Spinne, und streckt dabei immer wieder einmal den Kopf aus der Höhle, um sicherzugehen, daß die Tarantel noch da ist. Gewöhnlich und unerklärlicherweise ist sie das auch.. Wenn das Grab fertig ist, kommt die Wespe zurück, um ihr grausiges Geschäft zu Ende zu führen. Zuerst betastet sie die Spinne wieder überall mit ihren Fühlern, dann schiebt sie sich rücklings unter die Spinne, wobei sie mit den Flügeln nachhilft, um sich in die richtige Lage zu bringen für einen Einstich an der entscheidenden Stelle. Sie kann das hornige Hautskelett der Spinne nur an den weichen Gelenkhäutchen durchdringen, wo die Beine mit dem Leib verbunden sind, und nur, wenn sie mit der Präzision eines Chirurgen  bis in die richtige Tiefe einsticht, im richtigen Winkel, an genau der richtigen Stelle, kann sie sicher sein, das einzige Nervensystem zu treffen, das die Spinne lahmlegt, ohne sie zu töten.

Und während dieses ganzen Manövers, das etliche Minuten dauern kann, unternimmt die Tarantel nichts, um sich zu retten.

Schließlich sticht die Wespe zu, die Spinne setzt sich verzweifelt, aber vergeblich zur Wehr. Sie wälzt sich über den Boden, aber das Ende ist immer das gleiche. Die Tarantel fällt gelähmt auf den Rücken. Die Wespe zerrt sie an einem Bein ins offene Grab, wo sei eine weitere bemerkenswerte Sache tut. Sie stopft ihre pelzige Speisekammer so geschickt in das Loch, das sich die Spinne, selbst wenn sie zufällig wieder zu sich kommen sollte, niemals aus eigener Kraft sich wieder herausgraben könnte. Jedes der acht riesigen Beine wird buchstäblich an die Erde gefesselt. Dann legt die Wespe ein Ei, befestigt es mit einem klebrigen Sekret seitlich am Hinterleib der Spinne, schüttet das Grab zu und geht.

Die ungewöhnliche Geschichte ist hier aber noch nicht zu Ende. Wenn die Wespenlarve schlüpft, ist sie viele Male kleiner als ihr hilfloses Opfer und völlig abhängig von ihm. In den langen Wochen der Entwicklung, in denen sie keine andere Nahrung, kein Wasser usw. bekommt, wird sie nach einem grausamen und komplizierten Programm die Tarantel Stück für Stück verspeisen, wobei sie sich die lebenswichtigen Organe bis zuletzt aufhebt, um ihre Kost am Leben und frisch zu halten. Wenn sie ihr gargantueskes Mahl beendet hat und bereit ist, das Grab zu verlassen, wohlversehen mit ihrem eigenen chirurgischen Instrument und einem Operationsplan, der an einer anderen Tarantel durchgeführt werden kann, bleibt von der ersten nichts übrig als das unverdauliche Schalenskelett.“

„(…) haben wir eine Situation, in der eine Spinne, durchaus fähig, sich gegen eine Wespe zu verteidigen, ja sie sogar zu töten, zuläßt, daß sie von dem Insekt gelähmt wird. Und wir haben eine Wespe, die unheimlicherweise genau weiß, wo sich das Nervenzentrum in ihrer Beute befindet.

Ihr Stich an anderer Stelle angesetzt, würde die Spinne entweder töten und sie damit als Nahrungsvorrat unbrauchbar machen, oder er würde keinerlei Wirkung zeitigen, abgesehen vom wahrscheinlichen Tod der Wespe durch Vergeltung. In keinem Fall ist hier Raum für natürliche Selektion. Bei diesem Wagnis gibt es keine Erfolgsgrade. Es ist eine alles-oder-nichts-Situation. Man kann an Giftspinnen, die doppelt so groß sind wie man selbst, keine subkutanen Kunstgriffe ausprobieren. So etwas muß beim ersten Mal klappen. (…) Dieses evolutionäre Wunder bei der Wespe konnte nicht durch die gleiche Art der langsamen Selektion entstehen, die, wie wir aus den Fossilfunden wissen, bei den Vorfahren des Pferdes einsetzte und, um den heute lebenden Artgenossen ihre größere Gestalt und größere Schnelligkeit zu verleihen“

 

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Gebt Nathan eine Chance! Über religiöse Toleranz und israelischen Terror. Und über die Bescheidenheit

Zwei Figuren aus der Literatur haben mich durch ihre besonders humane Sicht auf Fragen des menschlichen Zusammenlebens schon in jungen Jahren besonders beeindruckt: Nathan der Weise und die Möwe Jonathan.

Zuerst stöhnten wir verhalten, als der gute alte Volksschullehrer Hans Eckenberger uns pubertierenden Jungs im Deutschunterricht die Aufgabe stellte, ein Gedicht zu lesen. Aber da wir ihn über alles liebten, ihn, den sie aus der Pension zurückholten, nach dem Krieg, weil er weder NSDAP-Mitglied war noch für autoritäre Erziehung bekannt, beugten wir unsere jungen Häupter über Lessings Meisterwerk – und waren beeindruckt, nachdem wir zusammen die Schlußfolgerungen aus der «Parabel von den drei Ringen» diskutierten.

Israelischer Terror

In diesen Tagen spricht die halbe Welt vom sogenannten islamischen Terror, obwohl sich meist herausstellt, daß die Terroristen eher großgewachsene, spätpubertierende, psychisch labile Buben sind, die auch unter einer anderen Ideologie als einer religiösen gemordet hätten – hätten Mafia oder Camorra genügend bezahlt oder eine Jungfrau mehr geboten, wer weiß?

Der perfide Terror jedoch, den orthodoxe Juden direkt und indirekt seit Jahrzehnten und mit eiskaltem Kalkül und als sogenannte Erwachsene (??) ausüben, bleibt, außer in der arabischen Welt, so gut wie unerwähnt.

Das Signal an Israel, seine Nachbarn nicht weiter im Namen Gottes zu terrorisieren, das durch die UN-Resolution zum Stop des Siedlungsbaus vor kurzem ausging, führte sogar dazu, daß der nachweisliche Massenmörder und Politgauner Netanjahu den UN-Sicherheitsrat beschimpfte und ankündigte, sich an diese Resolution nicht zu halten und selbst Mord und Totschlag als Reaktion aufgrund der völkerrechtswidrigen Aggressionen Israels in Kauf zu nehmen – würde dies z.B. ein afrikanischer Staatsmann tun, wäre ihm sofort eine Zelle in Den Haag reserviert (dort wird aber wohl auch dieser Menschenverächter eines Tages enden, baruch Hashem… [1]) )

Also wieder einmal: Morden im Namen der Religion! Denn es sei daran erinnert, daß es eine jüdische Rasse nicht gibt, sondern lediglich eine jüdische Religion und einen israelischen Staat (ich verweise auf meine diversen Beiträge zu diesem Thema in meinem Blog [2]).

Die ganze Welt würde schmunzeln, wenn 2017 z.B. die Nachfahren der Sioux, der Navajos, der Apachen die US-Amerikaner auffordern würden, sofort den nordamerika-nischen Kontinent zu räumen, denn Manitu habe Ihren Vätern dieses Land in einer alten Botschaft vor Jahrhunderten zu eigen gegeben, basta – der globalen Minderheit der Anhänger von Moses Lehren jedoch wird ohne Zögern das Recht eingeräumt, sich auf einen imaginären «Bund mit dem Ewigen» zu berufen.

Das שְׁמַע יִשְׂרָאֵל („Schma Israel = Höre, Israel!) wurde von Nathan, den wir den Weisen nennen, noch ernst genommen, zum Beispiel in Hinblick auf den Aufruf zur Nächstenliebe. Sie erinnern sich? Nein? Nun, dann lassen wir doch Herrn Lessing hier nochmals durch Nathan sprechen:

 

Die Parabel von den drei Ringen

Vor grauen Jahren lebt‘ ein Mann in Osten,
Der einen Ring von unschätzbarem Wert
Aus lieber Hand besaß. Der Stein war ein
Opal, der hundert schöne Farben spielte,
Und hatte die geheime Kraft, vor Gott
Und Menschen angenehm zu machen, wer
In dieser Zuversicht ihn trug. Was Wunder,
Daß ihn der Mann in Osten darum nie
Vom Finger ließ; und die Verfügung traf,
Auf ewig ihn bei seinem Hause zu
Erhalten? Nämlich so. Er ließ den Ring
Von seinen Söhnen dem geliebtesten;
Und setzte fest, Daß dieser wiederum
Den Ring von seinen Söhnen dem vermache,
Der ihm der liebste sei; und stets der liebste,
Ohn‘ Ansehn der Geburt, in Kraft allein
Des Rings, das Haupt, der Fürst des Hauses werde. –
Versteh mich, Sultan.

Saladin:

Ich versteh dich. Weiter!

Nathan:

So kam nun dieser Ring, von Sohn zu Sohn,
Auf einen Vater endlich von drei Söhnen;
Die alle drei ihm gleich gehorsam waren,
Die alle drei er folglich gleich zu lieben
Sich nicht entbrechen konnte. Nur von Zeit
Zu Zeit schien ihm bald der, bald dieser, bald
Der dritte, – sowie jeder sich mit ihm
Allein befand, und sein ergießend Herz‘
Die andern zwei nicht teilten, – würdiger
Des Ringes; den er denn auch einem jeden
Die fromme Schwachheit hatte, zu versprechen.
Das ging nun so, solang es ging. – Allein
Es kam zum Sterben, und der gute Vater
Kömmt in Verlegenheit. Es schmerzt ihn, zwei
Von seinen Söhnen, die sich auf sein Wort
Verlassen, so zu kränken. – Was zu tun? –
Er sendet in geheim zu einem Künstler,
Bei dem er, nach dem Muster seines Ringes,
Zwei andere bestellt, und weder Kosten
Noch Mühe sparen heißt, sie jenem gleich,
Vollkommen gleich zu machen. Das gelingt
Dem Künstler. Da er ihm die Ringe bringt,
Kann selbst der Vater seinen Musterring
Nicht unterscheiden. Froh und freudig ruft
Er seine Söhne, jeden insbesondre;
Gibt jedem insbesondre seinen Segen, –
Und seinen Ring, – und stirbt. – Du hörst doch, Sultan?

Saladin:

Ich hör, ich höre! – Komm mit deinem Märchen
Nur bald zu Ende. – Wird’s?

Nathan:

Ich bin zu Ende. Denn was noch folgt, versteht sich ja von selbst. –
Kaum war der Vater tot, so kömmt ein jeder
Mit seinem Ring, und jeder will der Fürst
Des Hauses sein. Man untersucht, man zankt,
Man klagt. Umsonst; der rechte Ring war nicht
Erweislich; –fast so unerweislich, als
Uns ist – der rechte Glaube.

Saladin:

Wie? das soll Die Antwort sein auf meine Frage?

Nathan:

Soll mich bloß entschuldigen, wenn ich die Ringe
Mir nicht getrau zu unterscheiden, die
Der Vater in der Absicht machen ließ,
Damit sie nicht zu unterscheiden wären.

 

Saladin:

Die Ringe! – Spiele nicht mit mir! – Ich dächte,
Daß die Religionen, die ich dir
Genannt, doch wohl zu unterscheiden wären.
Bis auf die Kleidung, bis auf Speis‘ und Trank!

Nathan:

Und nur von Seiten ihrer Gründe nicht. –
Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte?
Geschrieben oder überliefert! – Und
Geschichte muß doch wohl allein auf Treu
Und Glauben angenommen werden? – Nicht? –
Nun, wessen Treu und Glauben zieht man denn
Am wenigsten in Zweifel? Doch der Seinen?
Doch deren Blut wir sind? doch deren, die
Von Kindheit an uns Proben ihrer Liebe
Gegeben? die uns nie getäuscht, als wo
Getäuscht zu werden uns heilsamer war? –
Wie kann ich meinen Vätern weniger
Als du den deinen glauben? Oder umgekehrt. –
Kann ich von dir verlangen, Daß du deine
Vorfahren Lügen strafst, um meinen nicht
Zu widersprechen? Oder umgekehrt.
Das nämliche gilt von den Christen. Nicht? –

Saladin:

Bei dem Lebendigen! Der Mann hat recht.
Ich muß verstummen.

Nathan:

Laß auf unsre Ring‘
Uns wieder kommen. Wie gesagt: die Söhne
Verklagten sich; und jeder schwur dem Richter,
Unmittelbar aus seines Vaters Hand
Den Ring zu haben. – Wie auch wahr! – Nachdem
Er von ihm lange das Versprechen schon
Gehabt, des Ringes Vorrecht einmal zu
Genießen. – Wie nicht minder wahr! – Der Vater,
Beteu’rte jeder, könne gegen ihn
Nicht falsch gewesen sein; und eh‘ er dieses
Von ihm, von einem solchen lieben Vater,
Argwohnen Laß‘: eh‘ müss‘ er seine Brüder,
So gern er sonst von ihnen nur das Beste
Bereit zu glauben sei, des falschen Spiels
Bezeihen; und er wolle die Verräter
Schon auszufinden wissen; sich schon rächen.

Saladin:

Und nun, der Richter? – Mich verlangt zu hören,
Was du den Richter sagen lässest. Sprich!

Nathan:

Der Richter sprach: Wenn ihr mir nun den Vater
Nicht bald zur Stelle schafft, so weis ich euch
Von meinem Stuhle. Denkt ihr, Daß ich Rätsel
Zu lösen da bin? Oder harret ihr,
Bis daß der rechte Ring den Mund eröffne? –
Doch halt! Ich höre ja, der rechte Ring
Besitzt die Wunderkraft beliebt zu machen;
Vor Gott und Menschen angenehm. Das muß
Entscheiden! Denn die falschen Ringe werden
Doch das nicht können! – Nun; wen lieben zwei
Von Euch am meisten? – Macht, sagt an! Ihr schweigt?
Die Ringe wirken nur zurück? und nicht
Nach außen? Jeder liebt sich selber nur
Am meisten? – Oh, so seid ihr alle drei
Betrogene Betrüger! Eure Ringe
Sind alle drei nicht echt. Der echte Ring
Vermutlich ging verloren. Den Verlust
Zu bergen, zu ersetzen, ließ der Vater
Die drei für einen machen.

Saladin:

Herrlich! herrlich!

Nathan:

Und also, fuhr der Richter fort, wenn ihr
Nicht meinen Rat, statt meines Spruches, wollt:
Geht nur! – Mein Rat ist aber der: ihr nehmt
Die Sache völlig wie sie liegt. Hat von
Euch jeder seinen Ring von seinem Vater:
So glaube jeder sicher seinen Ring
Den echten. – Möglich; Daß der Vater nun
Die Tyrannei des einen Rings nicht länger
In seinem Haus hat dulden wollen! – Und gewiß;
Daß er euch alle drei geliebt, und gleich
Geliebt: indem er zwei nicht drücken mögen,
Um einen zu begünstigen. – Wohlan!
Es eifre jeder seiner unbestochnen
Von Vorurteilen freien Liebe nach!
Es strebe von euch jeder um die Wette,
Die Kraft des Steins in seinem Ring‘ an Tag
Zu legen! komme dieser Kraft mit Sanftmut,
Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohltun,
Mit innigster Ergebenheit in Gott
Zu Hilf‘! Und wenn sich dann der Steine Kräfte
Bei euern Kindes-Kindeskindern äußern:
So lad ich über tausend tausend Jahre
Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird
Ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen
Als ich; und sprechen. Geht! – So sagte der
Bescheidne Richter.

Monsieur Ibrahim und der junge Pi

Als der großartige Film «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran» [3]) in Basel anlief, luden mich die Kinobetreiber ein, dem Premieren-publikum eine kurze Einführung in die Grundidee des Films zu bieten. Natürlich eröffnete ich mit der «Ringparabel», den dem war dann nur noch wenig hinzuzufügen.

Ein herrliches Beispiel für religiöse Toleranz, die sich sogar in Neugier für die Religion des anderen zeigen kann, bietet der junge «Pi» in «Schiffbruch mit Tiger»: Er erkundet in seiner Heimat Indien nacheinander das Christentum, den Islam und das Judentum – und erkennt den ungeheuren Vorteil, als Angehöriger aller dreier Religionen zugleich am Freitag, am Shabbat und am Sonntag einen Ruhetag zu genießen… [4])
Der bescheidene Richter

 

„Da wird ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen als ich; und

,||d sprechen. Geht! – So sagte der bescheidne Richter“ – was für ein uncooler Begriff – Bescheidenheit! Sollte Bescheidenheit eine der Wirkungen sein, die auch dem Opal in dieser Parabel zugeschrieben wird, scheint es tatsächlich, als wäre der echte Ring auf Nimmerwiedersehen verschwunden, beziehungs-weise nur mehr in kleinen Zirkeln, weltweit verstreut, anzutreffen.

Denn würde er in 7 Milliarden absolut gleich wirksamen Kopien an unseren Händen getragen, würden wir wohl kaum unseres Nächsten Weib begehren (na ja, da könnte man ja noch ein Auge zudrücken…), jedenfalls nicht dessen Hab´ und Gut – und schon gar nicht dessen in langen Jahrhunderten bewohntes Palästinenserland.

Also: Weg ist sie, die jüdische Bescheidenheit … quod erat demonstrandum!  [5])

[1]) Die hebräische Form von „Gott sei Dank“ oder „Dank Gott“

[2]) http://hugh-lorenz.com/wordpressblog/

[3]) Von Éric Emanuel Schmitt, 2003 verfilmt mit Omar Sharif in der Hauptrolle

[4]) Schiffbruch mit Tiger (Im Original «The life of Pi», Yan Martell 2001

[5] ) „Was zu beweisen war“, in Anlehnung an Euklids Schlußformel nach mathematischen Darlegungen.

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Kapitalismus – eine kognitive Dissonanz? Gedanken über ein gescheitertes Modell

Herrschte in den letzten Jahrzehnten globalwirtschaftli-cher Prosperität die Auffassung, wirtschaftliche Kreisläufe und Strukturen seien gleichsam ingenieurmäßig zu steuern oder würden sich gar wie von selbst regulieren, würden nur die ökonomischen Instrumente immer ausgefeilter, so erhielt diese Einschätzung spätestens seit der Banken- und Finanzkrise der letzten Jahre eine schallende Ohrfeige – denn es waren immer ausschließlich Menschen mit all ihren Stärken oder aber Schwächen, die am Ge- oder aber am Mißlingen wirtschaftlicher Konzepte als entscheidende Stellschrauben wirkten.

Der Westen ist «satt»

Und ein weiterer Faktor prägt die Ökonomie unserer Tage: Da die Märkte für Verbrauchsgüter weitgehend gesättigt sind und es immer schwieriger wird, neue Produkte an die Frau und den Mann zu bringen – nicht selten Produkte, die niemand braucht, sondern die mit enormem Werbeaufwand nur noch über die damit angesprochenen menschli-chen Eigenschaften wie Eitel-keit, Luxusstreben oder Ver­treiben der Langeweile abzu-setzen sind -, befinden wir uns in einem im wahrsten Sinne des Wortes mörderischen Wettbe-werb.

Denn Wettbewerb hat sich vom Verdrängungs– zum Vernich­tungswettbewerb gewandelt, und dies auf globaler Ebene.

Zahlreiche menschliche und vor allem auch kaufmännische Tugenden gingen dabei teilweise über Bord. Denn selbst in den klassischen ökonomischen Seg-menten wie dem Handwerk und der Industrie verbreiten sich (Un)sitten, die an archaische Zustände erinnern: So berichten Bauunternehmer deutschland-weit, daß sie selbst öffentliche Aufträge nur noch erlangen können, wenn sie sich dem gnadenlosen Diktat mörderischer Zahlungskonditionen beugen oder aber, wie zum Beispiel im Gerüstbau, nur noch überleben können, wenn sie einen gewissen Anteil an Schwarzarbeitern beschäftigen [1]).

Wir erleben heute, daß der Goldanstrich vom Mythos „…der Wirtschaft, die schon alles regelt“, abblättert.

Karl Marx, der bereits im
19. Jahrhundert erkannte, daß „der Reichtum der Gesellschaf-ten, in welchen kapitalistische Produktion herrscht“, als „eine ungeheure Warensammlung“ er-scheint, die unweigerlich eines Tages ihren hundertprozentigen Sättigungsgrad erreichen wird [2]), wurde belächelt und verteufelt – dabei zeichnete sich bereits damals diese Entwicklung durch die neuen Möglichkeiten zur Mas-senproduktion ab.

Überproduktion

Was also tun, wenn mehr produziert wird, als verkauft werden kann? Was tun, wenn sich die klassischen Gesetze und Regulative der Wirtschaftstheo-rien, die uns seit Adam Smith unzählige spekulative neue Lehren bescherten, größtenteils als Luftnummern entpuppten und es sogar soweit kam, daß der edle Nobelpreis für einen Bereich (Ökonomie) vergeben wird, den der höchst ehrenwerte und über den Verdacht von Wirtschaftsfeindlichkeit erhabe-ne Sir Kenneth Galbraith, Harvard-Professor und Berater dreier amerikanischer Präsiden­ten in seinem letzten Buch so auf den Punkt brachte: Unschul-diger Betrug…? [3])

Eben dieser Galbraith wies bereits 1987 auf das Phänomen hin, das wir den anscheinend hochwissenschaftlichen Metho-den der Ökonomie mit demsel-ben naiven Verhalten begegnen, welches das Volk im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern zeig-te, aber daß allmählich erkannt wird, daß… der Kaiser nackt ist:

„Gegen die Anpassung an eine sich verändernde Wirklichkeit wehrt man sich, wie in der Ver-gangenheit, auch aus dem Bestreben, in der Wirtschafts-theorie eine exakte Wissen-schaft zu sehen. Auf akademi-schem Boden, wo die Naturwis-senschaft gelehrt wird, bestim-men die Naturwissenschaften den Standard intellektueller Ge-nauigkeit. Das geistige Ansehen von Chemikern, Physi­kern, Bio­logen und Mikrobiologen streben auch die Ökonomen und andere Sozialwissenschaften an, viel-leicht unvermeidlicherweise. Voraussetzung hierfür wäre, daß die allgemeinsten Grund­sätze der Wirtschaftstheorie wesent­lich vorgegeben seien wie die Struktur von Neutronen, Proto-nen, Atomen und Molekülen (…) Der Markt nimmt eine nachge-rade religiöse Qualität an, die ihn weit über die Notwendigkeit empirischer Beweisführung hinaushebt.[4])

Faktor Mensch

Es schält sich immer mehr die Tatsache heraus, daß eine Rück-besinnung auf das zentrale Moment jedweden ökonomischen Geschehens angesagt ist, das durch alle Zeiten das zentrale Moment war, ist und bleiben wird: Auf den Menschen als Drehscheibe, Motor oder Bremsklotz allen Geschehens!

Unternehmensführung ent-puppt sich mehr und mehr als Menschenführung, denn als durch Bits und Bytes zu steuernder, streng logischer Ablauf.

Verantwortliche in Wirtschaft und Verwaltung müssen sich die Frage gefallen lassen, die C.F.v. Weizsäcker stellte: „Was tue ich dem Mitmenschen an, wenn ich ihn in Gedanken oder in der Tat als bloßes Objekt behandle?“ [5]).

[1]) s. SPIEGEL 26/2012

[2]) Karl Marx, Zur Kritik der politischen Ökonomie, Berlin 1859, S. 4

[3]) John Kenneth Galbraith, Die Ökonomie des unschuldigen Betrugs. Vom Realitätsverlust der heutigen Wirtschaft. Siedler Verlag 2005

[4]) John Kenneth Galbraith, Die Entmythologisierung der Wirtschaft – Grundvoraussetzungen ökonomischen Denkens. Dromersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. München 1990 S. 339 ff

[5]) C.F.v.Weizsäcker in: Studium Generale I, 1

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